{"id":231,"date":"2024-07-15T15:13:24","date_gmt":"2024-07-15T13:13:24","guid":{"rendered":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/?p=231"},"modified":"2024-07-15T15:16:57","modified_gmt":"2024-07-15T13:16:57","slug":"wenn-die-entleerung-von-begriffen-um-sich-greift","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/?p=231","title":{"rendered":"Wenn die Entleerung von Begriffen um sich greift"},"content":{"rendered":"<p>Da wir ja leider immer wieder mit Gruppen konfrontiert werden, die aus einer vorgeblich \u201eanarchistischen\u201c Position heraus die ukrainische Seite im Krieg zwischen Russland und der Ukraine unterst\u00fctzen, und im April ein Artikel (<a href=\"https:\/\/abc-belarus.org\/en\/2024\/04\/16\/when-ideology-gets-in-the-way-of-solidarity\/\">When ideology gets in the way of solidarity<\/a>) erschien, in welchem sich ABC-Belarus dar\u00fcber verwundert, dass sie von uns als Unterst\u00fctzer des Krieges bezeichnet und deshalb nicht zur Buchmesse eingeladen wurden, nun ein paar Worte von uns dazu. <!--more-->Wir hatten schon mehr als einmal das fragw\u00fcrdige Vergn\u00fcgen mit Menschen in Diskussionen verwickelt zu werden, die sich selbst \u201eAnarchist*Innen\u201c nennen und Unterst\u00fctzer*Innen der ukrainischen Seite im russisch-ukrainischen Krieg, von einigen auch als Anarcho-Militarist*Innen, Anarcho-Nationalist*Innen, NATO-Anarchist*Innen und \u00e4hnliches bezeichnet \u2013 konkret ist hier die Rede von ABC-Belarus, ABC-Dresden, Operation Solidarity\/Solidarity Collective und allen Gruppen, die den Krieg unterst\u00fctzen \u2013, wobei anzumerken ist, dass wir pers\u00f6nlich ihnen das anarchistische selbstverst\u00e4ndlich absprechen. Dabei hat sich neben anderen Dingen gezeigt, dass sie entgegen ihrer Behauptung, die Auseinandersetzung zu suchen, dies nicht tun, sondern eben jedes Gegenargument gekonnt ignorieren und sich gewandt auf einem Niveau, das sich bisweilen getrost als populistisch und etatistisch bezeichnen l\u00e4sst, bewegen. Was sie suchen, ist Zustimmung und wer die ihnen nicht gibt, wird dann des Putinismus, Westplaining etc. bezichtigt. Und auch wenn sich im Laufe der Zeit und sicherlich auch durch den Verlauf des Krieges in der Ukraine bedingt, deren Argumentation gewandelt haben, wiederholen sie sich doch im Gro\u00dfen und Ganzen immer wieder. Im Folgenden werden wir auf diese Argumente, so wie sie uns gegen\u00fcber ge\u00e4u\u00dfert und teilweise auch ver\u00f6ffentlicht wurden, eingehen und noch einmal verdeutlichen, warum diese Gruppen den Krieg unterst\u00fctzen und trotz aller lobenswerten und wichtigen Arbeit, die sie im Bereich der Gefangenenunterst\u00fctzung leisten und geleistet haben, von uns nicht als anarchistische Gef\u00e4hrt*Innen betrachtet werden.<\/p>\n<p>Auffallend ist, dass von Seiten dieser Nationalisten im anarchistischen Gewand st\u00e4ndig emotional argumentiert wird. Ausgiebig wird das Leid der ukrainischen Bev\u00f6lkerung und die tragischen Einzelschicksale von gefallenen Soldaten (vielleicht auch Soldat*innen, bisher haben wir nur Berichte \u00fcber m\u00e4nnlich gelesene Soldaten geh\u00f6rt oder gelesen), die irgendwann in ihrem Leben auch mal Anarchisten gewesen sein sollen, geschildert, \u00fcberpr\u00fcfen l\u00e4sst sich das alles nur schwer und spielt im Grunde auch keine Rolle. Der Punkt ist vielmehr, dass hier die grauenhafte Realit\u00e4t des Krieges geschildert wird und zwar eines jeden Krieges. Mit Sicherheit lie\u00dfen sich auch tragische Erz\u00e4hlungen \u00fcber russische Gefallene finden, die aus Armut heraus in den Kriegsdienst getreten sind oder von russischst\u00e4mmigen Bewohnern der Ukraine (die es einigen dieser Leute nach ja gar nicht geben soll, auch wenn die ukrainische Regierung 2001 immerhin noch 17,2% Russen in der Gesamtbev\u00f6lkerung gez\u00e4hlt hat\u00b9 &#8211; also entweder liegt hier einfach bedenkliche Ignoranz oder ein Ignorieren der Fakten vor oder werden sie wom\u00f6glich auch solche Quellen als russische Propaganda und Desinformation bezeichnen?), die als vermeintliche Spione und Kollaborateure massakriert, gefoltert und get\u00f6tet wurden. Sind deren Leben weniger wertvoll? Oder fangen wir jetzt an in Kriegen die Toten zu z\u00e4hlen und auf welcher Seite mehr gez\u00e4hlt werden, dass sind dann die Guten, die unterst\u00fctzenswerte Seite? Und wollen sie uns ernsthaft glauben machen, dass die ukrainische Armee die einzige Armee auf der Welt ist, die nur aus Sauberm\u00e4nnern und -frauen besteht? Gut, zumindest bei der Asow-Brigade scheinen sie deren faschistische Ausrichtung nicht zu leugnen, aber zu relativieren und ihre Ausbildungslager waren ja die einzigen zu denen man leicht Zugang erhielt, weshalb sie ja doch eigentlich voll okaye Kameraden und Kameradinnen sind, mit denen man Seite an Seite k\u00e4mpfen kann. Immerhin haben sie die gleichen nationalistischen Ziele und wie bei jedem Nationalismus muss man nat\u00fcrlich die andere Nation abwerten, in diesem Fall den \u201efaschistischen\u201c Aggressor Russland und somit in einem Atemzug gleich alle Russ*Innen mit. So viel zur Solidarit\u00e4t, die von diesen Leuten so lautstark eingefordert wird, aber an den nationalen Grenzen haltmacht. Und das Schweigen bzw. Leugnen von Faschisten in der ukrainischen Regierung, spricht auch f\u00fcr sich\u2026<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wird die Grausamkeiten der russischen Soldat*Innen hervorgehoben, die alle nur skrupellose M\u00f6rder, Sadisten und Faschisten seien, deren einziges Ziel es sei, alle Ukrainer*Innen zu t\u00f6ten. So w\u00fcrde in Russland keine Zwangsrekrutierung stattfinden, weil diese gar nicht vonn\u00f6ten sei, denn die russischen SoldatInnen w\u00fcrden alle freiwillig in den Krieg ziehen, weil sie daf\u00fcr Geld bek\u00e4men. Da es diesen selbsternannten \u201eAnarchist*Innen\u201c noch nicht bewusst geworden zu sein scheint und nur um das klarzustellen: Die meisten Menschen \u00fcben den widerw\u00e4rtigen Beruf des Soldaten aus, weil es daf\u00fcr Kohle gibt. Man muss kein Professor der Linguistik sein, um erkennen zu k\u00f6nnen, dass Soldat sich von Sold ableitet (was sich wiederum von solidus, einer byzantinischen M\u00fcnze, ableitet) und Sold ist bekanntlich einfach nur ein anderes Wort f\u00fcr Bezahlung oder Entgelt eines bestimmten Dienstes. Allein in der Berufsbezeichnung liegt also schon die Bedeutung, dass hier jemand etwas tut, f\u00fcr das er oder sie Geld bekommt. Und dass in allen Armeen vor allem die aus \u00e4rmsten Verh\u00e4ltnissen kommenden Schichten diejenigen sind, die, keine andere M\u00f6glichkeit sehend auf legale Weise Geld zu verdienen, einen Gro\u00dfteil der einfachen Soldat*innen stellen, diejenigen, die dann auch als erste draufgehen, sollte einen merken lassen, dass man hier nur bedingt von Freiwilligkeit sprechen kann. Dass sich die russische Armee auch aus Migrant*Innen, die sich eine Verbesserung ihres Aufenthaltsstatus bzw. Einb\u00fcrgerung erhoffen, und aus Knackis, was auch in der ukrainischen Armee der Fall ist, rekrutiert, spielt ebenfalls eine nicht unwichtige Rolle bei dieser Frage.<\/p>\n<p>Und bei alldem scheint es ihnen auch gar nicht darum zu gehen, dass Leid der Menschen in den Kriegsgebieten zu lindern, wie sie vordergr\u00fcndig gerne behaupten. W\u00e4re dies der Fall, dann m\u00fcssten sie konsequent auch anarchistische Hilfsbataillone f\u00fcr alle Kriegsgebiete in der Welt fordern, denn solidarisch sollten wir mit allen unterdr\u00fcckten Menschen sein, nicht zuletzt mit denen, die unter den barbarischen Kriegen des Kapitals direkt zu leiden haben. Aber nein, f\u00fcr sie z\u00e4hlt nur das Leid auf ukrainischer Seite. Besonders absurd wird es dann, wenn sogar inzwischen zugegeben wird, dass sich dieser Krieg vermutlich f\u00fcr die Ukraine nicht mehr gewinnen lasse und sich der Rekrutierung auf ukrainischer Seite immer mehr widersetzt werde (denn obwohl die Ukrainer*Innen angeblich alle freiwillig f\u00fcr die Freiheit in den Krieg ziehen, gibt es trotzdem eine Zwangsrekrutierung und entsprechenden Widerstand dagegen), alle \u201eAnarchist*Innen in der Ukraine jedoch fest davon \u00fcberzeugt seien, dass jetzt weiterk\u00e4mpfen m\u00fcsse, weil wenn Russland diesen Krieg gew\u00e4nne, dann bedeute dies den Tod der anarchistischen Bewegung in der Region. Diese Logik von es steht so oder so der Untergang bevor und deshalb unterst\u00fctzt man jetzt noch so eine Art Selbstmordaktion, in deren Folge nur noch Menschen sterben und ihre Kinder, Eltern, und Freund*Innen verlieren werden, lehnen wir ab. Denn ein regionales Ende von anarchistischen Bewegungen ist historisch schon \u00f6fter vorgekommen und weder ein neues Ph\u00e4nomen noch der totale Untergang, in solchen F\u00e4llen m\u00fcssen diese Bewegungen dann wieder aufgebaut werden, wie es auch historisch immer wieder geschehen ist. Die Menschlichkeit, an die sie appellieren und die sie von Anarchist*Innen in aller Welt vor allem in Form von Geldspenden einfordern, zeigen sie nur sehr selektiv, die russischen Soldat*Innen, vom Kapitalismus zu M\u00f6rdern und M\u00f6rderinnen gemacht, scheinen f\u00fcr sie keiner Menschlichkeit w\u00fcrdig, deren Tod belanglos. Die Russen h\u00e4tten die Ukrainer schon immer gehasst schon seit Jahrhunderten\u2026 manchmal wissen selbst wir vor lauter Staunen \u00fcber so viel Undifferenziertheit im Denken nicht mehr, was wir dazu noch schreiben sollen.<\/p>\n<p>Am 1. Mai 2023 in Dresden konnte man unter anderem Folgendes h\u00f6ren: \u201eWir sollten dazu aufrufen, die ukrainische Bev\u00f6lkerung bis an die Z\u00e4hne zu bewaffnen, damit aus jedem Fenster oder jeder T\u00fcr Tausende von Kugeln gegen die Besatzer und ihre Kollaborateur*innen abgefeuert werden. Wenn viele im Westen nicht dazu bereit sind, f\u00fcr die Freiheit zu k\u00e4mpfen \u2013 dann soll es so sein, aber zumindest die Menschen zu unterst\u00fctzen, die bereit sind, es zu tun, ist eine Pflicht, die auf den Schultern aller in der so genannten ersten Welt liegt.\u201c\u00b2 Und nach diesem martialischen Kriegsgebr\u00fcll, das wir so und in \u00e4hnlicher Form schon zu oft von Kriegstreibern zu allen Zeiten und allen Orten dieser Welt geh\u00f6rt haben, sind sie tats\u00e4chlich noch verwundert dar\u00fcber, dass wir schreiben, dass sie den Krieg unterst\u00fctzen? Und welch sinnentleerte und nur rein agitatorischen Zwecken dienende Verwendung des Begriffs Freiheit. F\u00fcr welche Freiheit wird denn da gek\u00e4mpft? Die kapitalistische Freiheit? Die Freiheit f\u00fcr den scheinbar g\u00fctigeren, menschlicheren oder gar \u201eanarchistischeren\u201c, um die Entleerung von Begriffen auf die Spitze zu treiben, Unterdr\u00fccker zu sterben? Daf\u00fcr wollen sie, wenn man davon ausgeht, dass die Tausenden Kugeln auch treffen, \u201eKollaborateure\u201c und \u201eBesatzer\u201c t\u00f6ten. Wer gilt denn als Kollaborateur? Menschen, die desertieren, sich der Rekrutierung entziehen? Alle Menschen, die nicht die Ukraine unterst\u00fctzen? Die nationalistische Komponente trieft hier wieder einmal aus dem Wort Besatzer. Aber da Handlungen ja nicht von Bedeutung sind, sondern nur Bezeichnungen, k\u00f6nnen sie behaupten sie seien keine Nationalist*Innen, weil sie sich nicht so nennen. Und das Ganze dann noch gepaart mit Bannern und Slogans, die verdammt nach Ruhm und Ehre den Gefallenen und M\u00e4rtyrerkult stinken.<\/p>\n<p>Wir wissen bis heute nicht, weshalb sie denken, dass es irgendetwas mit Anarchismus zu tun h\u00e4tte, eine Seite in einem Krieg zwischen zwei kapitalistischen Staaten zu unterst\u00fctzen oder sein Heimatland, was auch immer das nun wieder genau sein soll, zu verteidigen. Das Proletariat hat keine Heimat, und schon gar keine, die es gegen einen anderen Nationalstaat verteidigen sollte. Auch in dem oben genannten Artikel finden wir keine Antwort auf die von ihnen selbst formulierte Frage \u201eUnterst\u00fctzt ABC-Belarus den Krieg in der Ukraine?\u201c, es ist nur die Rede von der Ignoranz mit der ihnen begegnet werde und es werden angeblich nicht die spezielle Situation, die regionale Geschichte und die Bedingungen ausreichend in Analysen einbezogen. Was aber nun diese Besonderheiten sind, die dazu f\u00fchren, dass sie denken, dass es so etwas wie eine \u201eanarchistische Pflicht\u201c sei, die Ukraine in diesem Krieg zu unterst\u00fctzen, dar\u00fcber schweigen sie sich aus. Und wie konnte es dazu kommen, dass all diese \u201eAnarchist*Innen\u201c so pl\u00f6tzlich \u00fcber Nacht zu bl\u00fchenden Patriot*Innen geworden sind? Wir wissen es nicht und kriegen auch keine Antwort darauf, aber es spielt auch keine Rolle, wie oder warum es dazu kommen konnte. Viel ausschlaggebender und bedenklicher ist es, dass es dazu kam und nun so ist. Denn allen anderen anarchistischen und revolution\u00e4ren Gruppen in der Ukraine und in Osteuropa, die einen anderen Standpunkt und eine andere Haltung als diese s\u00e4belrasselnden Kriegsbef\u00fcrworter haben, all denen k\u00f6nne man ja nicht trauen. Gut das ist schwer zu \u00fcberpr\u00fcfen, aber zumindest in einigen F\u00e4llen, scheint uns das alles mehr in Richtung Diffamierung und Denunziation (sollen die auch alle abgeknallt werden?) zu gehen, als dass es ein ernstgemeinter Ratschlag und Hinweis ist. Zumal ja inzwischen einige Dinge, die von diesen Gruppen ver\u00f6ffentlicht wurde, auch von Seiten der \u201eanarchistischen\u201c Militaristen \u00fcbernommen oder best\u00e4tigt wurden&#8230; Auf das Argument, dass man nun darauf setze, dass in der Armee ein revolution\u00e4res Potential schlummere, wie es sich historisch ja in den Bildungen von Soldatenr\u00e4ten gezeigt habe, wollen wir gar nicht gro\u00dfartig eingehen. Dass eine Handvoll Anarchist*Innen dieses Potential, sofern es denn \u00fcberhaupt vorhanden ist, wecken k\u00f6nnte, erscheint uns illusorisch und diese Illusion ist geradezu gef\u00e4hrlich, wenn wir den Preis, der daf\u00fcr gezahlt wird, in Betracht ziehen. Wir wollen nur kurz daran erinnern, was die Ziele dieser historischen Soldatenr\u00e4te waren, n\u00e4mlich den kapitalistischen Krieg und den kapitalistischen Frieden revolution\u00e4r zu beenden und nicht selbstorganisiert Krieg auf Seiten eines Nationalstaates zu f\u00fchren und dabei drauf zu gehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns als Anarchist*Innen sind alle Kriege kapitalistische Kriege und Kriege des Kapitals. Das Einzige, was Kriege erzeugen, sind Verlierer, Tod, Elend und ein Haufen Profit in den Taschen der Kapitalisten. Es gilt sowohl den kapitalistischen Krieg als auch den kapitalistischen Frieden zu bek\u00e4mpfen, denn beides sind nur zwei Seiten derselben Medaille. Denn f\u00fcr was wollen denn diese \u201eanarchistischen\u201c Krieger in der Ukraine k\u00e4mpfen? Den kapitalistischen Normalzustand verteidigen, weil es so viel besser ist, von Ukrainerinnen und Ukrainern ausgebeutet und unterdr\u00fcckt zu werden, als von Menschen, die sich als Russinnen und Russen sehen? Wir sagen dazu klar nein, das ist nicht wof\u00fcr k\u00e4mpfen und wenn andere das tun wollen, weil sie es f\u00fcr richtig halten, sollen sie es tun, aber wir werden sie dabei nicht unterst\u00fctzen oder ihnen eine Plattform bieten, denn sie handeln entgegen grundlegender anarchistischer Prinzipien. Denn der Konflikt ist keiner zwischen rechts und links, sondern zwischen \u201ef\u00fcr den Staat\u201c und \u201egegen den Staat\u201c und als Anarchist*Innen ist f\u00fcr uns dabei ganz klar auf welcher Seite wir stehen. Das macht uns nicht zu Ideolog*Innen oder Sektierer*Innen, wie uns so gerne vorgeworfen wird, sondern zu Verfechtern eines klaren und konsequenten Anarchismus, der nicht durch Entleerung von Begriffen und Beliebigkeit verw\u00e4ssert werden darf, ansonsten verliert fatalerweise auch schlussendlich der Anarchismus all seine Bedeutung und wird somit nicht nur endg\u00fcltig in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, sondern nimmt eben solche pervertierten Formen und Ausw\u00fcchse an, wie wir sie bei Gruppen wie ABC-Belarus, -Dresden etc. beobachten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Lang lebe der Verrat am Vaterland!<br \/>\nF\u00fcr die Anarchie<\/p>\n<hr \/>\n<p>\u00b9 <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20111217151026\/http:\/\/2001.ukrcensus.gov.ua\/eng\/results\/general\/nationality\/\">https:\/\/web.archive.org\/web\/20111217151026\/http:\/\/2001.ukrcensus.gov.ua\/eng\/results\/general\/nationality\/<\/a>; Das World Fact Book des CIA gibt \u00fcbrigens ebenfalls die selbe Zahl an.<br \/>\n\u00b2 <a href=\"https:\/\/abcdd.org\/2023\/05\/02\/1-mai-in-dresden-internationale-solidaritat\/\">https:\/\/abcdd.org\/2023\/05\/02\/1-mai-in-dresden-internationale-solidaritat\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da wir ja leider immer wieder mit Gruppen konfrontiert werden, die aus einer vorgeblich \u201eanarchistischen\u201c Position heraus die ukrainische Seite im Krieg zwischen Russland und der Ukraine unterst\u00fctzen, und im April ein Artikel (When ideology gets in the way of solidarity) erschien, in welchem sich ABC-Belarus dar\u00fcber verwundert, dass sie von uns als Unterst\u00fctzer des &hellip; <a href=\"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/?p=231\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Wenn die Entleerung von Begriffen um sich greift<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":19357,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-231","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-general"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/231","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/19357"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=231"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/231\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":234,"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/231\/revisions\/234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=231"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=231"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/anarchistischebuechermesse.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=231"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}